Man kann seine Honorare von 2017 On-line prüfen

Ab dem 27 März 2017 können die natürlichen Personen in der Webseite des Finanzamtes prüfen, ob es über sie abgegebene Angaben von Unternehmen und von selbständigen Personen über ausgezahlten Einkünfte, verschieden als diese nach Arbeitsverträgen, wie z.B. Honorare, gibt. So können die Bürger korrekt ihre Steuererklärungen über die Besteuerung der Einkünfte prüfen und ausfüllen. Die elektronische Dienstleistung „Auskunft über ausgezahlte Einkünfte (verschieden als Arbeitsverträge) natürlicher Personen“ ist im Portal des Finanzamtes für elektronische Dienstleistungen veröffentlicht – https://inetdec.nra.bg/. Die Dienstleistung ist durch PIK (persönlicher Identifikationskode) oder qualifizierte elektronische Unterschrift von allen natürlichen Personen zugänglich, die vollständigen Zugang zu den elektronischen Dienstleistungen des Finanzamtes haben oder von solchen mit qualifizierter elektronischer Unterschrift einer bevollmächtigten Person. Die elektronische Dienstleistung gibt Information auch über die Art und die Höhe der ausgezahlten Einkünfte, sowie über die einbehaltene Steuer.

Die Frist für die Abgabe der Erklärungen über Besteuerung der Einkünfte von 2017 läuft am 30. April 2018 ab, wobei bis diesem Datum auch die dort angegebene Steuer für gebliebene Einzahlung gezahlt werden muss. Am schnellsten und einfach werden die Erklärungen mit PIK oder elektronische Unterschrift abgegeben.

Quelle: www.nap.bg

 

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Die Europäische Kommission schlägt neue Steuern für technologische Unternehmen vor

Die Maßnahme ist grundsätzlich an Firmen gerichtet, die Werbende dank Inhalt, erschafft von ihren Verbrauchern ziehen.

Der Umsatz der großen Internet-Unternehmen kann mit 3% Steuer besteuert werden, hat die Europäische Kommission vorgeschlagen. Geplant ist, dass die Maßregel temporär ist und das gesammelte Geld zu den einzelnen Staaten nach der Anzahl der Leute, die die Dienstleistungen der entsprechenden Firma nutzen, verteilt wird.

Sollte man auf den Vorschlag eingehen, wird die Steuer Google, Facebook, AirBnB und viele andere Online- Plattformen betreffen. Die Maßnahme ist grundsätzlich an Unternehmen gerichtet, die Werbende dank Inhalt, erschafft von ihren Verbrauchern ziehen.

Zu der vorgeschlagenen temporären zusätzlichen Besteuerung mit 3% sind die Kriterien an die Unternehmen, dass sie über 750 Mio. EUR weltweiten Gesamtumsatz oder über 50 Mio. EUR Umsatz in einem Mitgliedstaat haben.

Die Europäische Kommission kalkuliert, dass die neue Steuer 5 Mrd. EUR Einnahmen in den Haushalt einbringen wird.

Zu diesem Zeitpunkt sind die Kriterien der Europäischen Kommission für „wesentlich digitale Präsenz“, die zusätzliche Besteuerung bedingen, drei. An erster Stelle, ob das Unternehmen einen jährlichen Umsatz in einem Mitgliedstaat über 7 Mio. EUR realisiert. An zweiter Stelle, ob es in manchem Mitgliedstaat über 100 000 gibt. An dritter Stelle, ob sie über 3 000 Verträge mit Geschäftspartnern in dem letzten Steuerjahr abgeschlossen hat. Es genügt, wenn die Firma nur einer diesen Voraussetzungen entspricht. Die Europäische Kommission schlägt vor, dass die Gewinne dieser Unternehmen mit Steuern von dem Staat besteuert werden, in welchem Hoheitsgebiet sie generiert sind.

Quelle: www.economy.bg

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Die Körperschaftsteuererklärungen sind nur auf elektronischem Wege abzugeben

Alle Erklärungen nach dem Körperschaftsteuergesetz, für die die Abgabepflicht nach dem 31.12.2017 entsteht, werden nur auf elektronischem Wege eingereicht. Das bezieht sich auch auf die jährliche Steuererklärung über die Besteuerung mit Körperschaftsteuer für 2017, deren Abgabefrist der 2. April 2018 ist (31 März ist am Samstag). Mit dieser Erklärung wird auch der Jahresabschluss für die Tätigkeit abgegeben. In derselben Frist muss auch die pflichtmäßige Körperschaftsteuer nach Abzug der geleisteten Vorauszahlungen gezahlt werden.

Die Zahlung der Verbindlichkeit an der Staatskasse kann bei jeder Bank mit Ausfüllen eines Zahlungsauftrags für Zahlung an das Budget erfolgen. Sonstige Zahlungsoptionen sind die Postüberweisung oder durch das Internet.

Die Nichtabgabe der Erklärungen wird bestraft, wenn die Minimalstrafe 500 BGN für die juristische Person und 200 BGN für den Geschäftsführer der Firma ist.

Quelle: nap.bg

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Im Jahr 2018 geben die Unternehmen ohne Tätigkeit keine jährliche Steuererklärung

Ab diesem Jahr sind die juristischen Personen, die in 2017 keine Tätigkeit im Sinne des Rechnungslegungsgesetzes ausgeübt haben, nicht verpflichtet sowie einen Jahresabschluss, als auch eine Steuererklärung anzugeben.

Nach Analyse der Nationalen Einnahmenagentur wird diese Maßnahme Ausgaben für Übersetzungen, Transport, Löhne von Mitarbeitern fast 200 000 Unternehmen sparen, die bis jetzt ihre Steuererklärungen beim Finanzamt abgaben, ohne eine Tätigkeit ausgeübt zu haben.

Die restlichen Gesellschaften reichen jährliche Erklärung über Besteuerung mit Körperschaftsteuer für 2017 bis dem 2. April 2018 (31. März ist am Samstag). Mit dieser Erklärung wir auch einen Bericht über die Tätigkeit abgegeben. In derselben Frist muss auch die pflichtmäßige Körperschaftsteuer bezahlt werden, nach Abzug der geleisteten Vorauszahlungen.

Die Zahlung der Verbindlichkeit gegenüber der Staatskasse kann in jeder Bank mit Ausfüllen eines Zahlungsauftrags für Zahlung zum Budget erfolgen. Weitere Möglichkeiten für Zahlung sind über das Internet oder per Versand.

Die Steuererklärung wird auf elektronischem Wege abzugeben (über das Internet oder per Versand).

Die Nichtabgabe der Erklärungen wird bestraft, wobei die Minimalstrafe 500 BGN für die juristische Person und 200 BGN für den Geschäftsführer ist.

Quelle: nap.bg

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Abgeltungssteuern aus Einkünften im Ausland werden bis dem 30. April erklärt

Die Abgeltungssteuern auf die Einkünfte aus dem Ausland der ansässigen natürlichen Personen sind schon einmal pro Jahr mit der Abgabe der jährlichen Steuererklärung über Besteuerung der Einnahmen zu erklären. Die Frist für Erklären und Einzahlung der pflichtmäßigen endgültigen Steuer für Einnahmen, erworben in 2017, ist bis dem 30. April 2018.

Bis Ende 2016 wurde die pflichtmäßige Abgeltungssteuer für Einkünfte aus dem Ausland laufend eingezahlt – bis Ende des Monats, folgend das Quartal des Erwerbs der Einnahmen und mit Abgabe der Erklärung über pflichtmäßige Steuern nach Art. 55 des Einkommensteuergesetzes (EstG) erklärt. Unabhängig davon, wurden die im Jahr erhaltenen Einnahmen im Anhang Nr. 8 der jährlichen Steuererklärung über Besteuerung von Einnahmen für das Jahr ihres Erwerbes erklärt (nach Art. 50 des EstG).

Seit Anfang 2017 unterliegen sowie die Einnahmen, als auch die für sie pflichtmäßige Steuer der Erklärung von den ansässigen natürlichen Personen nur in der jährlichen Steuererklärung. Die Angaben werden wieder im Anhang Nr. 8 ausgefüllt.

Die neue Ordnung für Erklären und Einzahlen der Abgeltungssteuer, die von ansässigen natürlichen Personen schuldig ist, bezieht sich auf folgende Einkünfte, erworben durch Quellen im Ausland:

  • Dividenden;
  • Liquidationsanteile;
  • Zinsen von Bankkonten;
  • Einnahmen aus freiwillige Versicherung (im Sinne des Art. 38, Abs. 8 des EstG);
  • Einnahmen, erworben aus Austausch von Aktien und Anteilen in Zusammenhang mit Unternehmensumstrukturierung (nach Kapitel neunzehn, Abschnitt II der Körperschaftsteuergesetzes), die mit Abgeltungssteuer besteuert werden.

Quelle: nap.bg

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Firmen übergeben Angaben über gezahlte Einkünfte natürlicher Personen bis dem 15. März

Die Steuerpflichtigen Einkünfte aus Zufallsspielen (Geld-, sowie Objektpreise mit einem Wert über 30 BGN) werden in der Auskunft ebenso angegeben.

Bis 15 März sind die Unternehmen und die selbständigen Personen, die im Jahr 2017 Einkünfte an natürliche Personen ausgezahlt haben, angegeben im Art. 73, Abs. 1 des Einkommensteuergesetzes (EstG) verpflichtet bei der Nationalen Agentur für Einnahmen (NAP) eine Auskunft nach Muster über diese Einkünfte vorlegen.

In der Auskunft nach Art. 73, Abs. 1 des EstG werden die im Jahr ausgezahlten Einkünfte an natürliche Personen erklärt:

  • Aus sonstiger Wirtschaftstätigkeit (außerberuflichen Verhältnissen, Freiberufen, für Lizenzgebühren usw., angegeben im Art. 29 des EstG);
  • Aus Miete oder sonstiger Überlassung von Nutzungsrechten oder Eigentum);
  • Aus Einkünften, angegeben im Art. 35 des EstG, einschließlich der steuerpflichtigen Geld- und Objektpreise aus Spielen, Wettkämpfen und Wettbewerben, die nicht durch einen Arbeitgeber oder Auftraggeber gekommen sind;
  • Aus Einkünften, die einer Endbesteuerung unterliegen im Sinne des Kapitels sechs des EstG, einschließlich Einkünfte aus Dividenden und Liquidationsanteilen;
  • Aus Einkünften aus Übertragung von Rechten und Eigentum und sonstigen Einkünften, angegeben im Art. 73, Abs. 1 des EstG.

Die Einkünfte, die in der Auskunft einzuschließen sind, sind ausführlich beschrieben in der Nomenklatur für Art der Einkunft zum vom Finanzminister bestätigten Muster der Auskunft.

Es ist zu beachten, dass die Geld- und Objektpreise aus Zufallsspielen, die steuerfrei im Sinne des EstG ab dem 01.01.2017 sind, sind die in dem Art. 13, Abs. 1, P. 20 und 21 des EstG angegebenen Preise.

Alle Geldpreise aus Zufallsspielen, sowie die Objektpreise mit Marktpreis über 30 BGN, die nicht unter den oben genannten Ausnahmen fallen, sind steuerpflichtige Einkunft nach Art. 35, P. 2 des EstG und werden in der Auskunft nach Art. 73, Abs. 1 des EstG beschrieben. Sie müssen von den natürlichen Personen in einer Steuererklärung bis dem 30. April des Jahres, folgend das Erwerbsjahr erklären.

Die Information aus den Auskünften, die die Unternehmen abgeben, erlaubt dem Finanzamt einen Vergleich der erklärten Angaben von den Zahlern und Empfängern der Einkünfte zu machen.

Die Strafen für Nichtübergabe von Angaben über ausgezahlte Summen natürlicher Personen, sowie für falsche oder unvollständige Daten in der Auskunft, sind bis 250 BGN. Die Strafe gilt für jede natürliche Person, über die keine Information abgegeben ist oder die angegebene Information nicht korrekt ist.

Quelle: www.nap.bg

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Beschluss und Dividendenausschüttung

Allgemeine Fragestellung

Der Beschluss über Dividenden- und Zinsenausschüttung gem. Art. 190, Abs. 2 des Handelsgesetzes wird von der Genelaversammlung gefasst. In der Regel macht die Geschäftsführung den entsprechenden Vorschlag. Damit der Beschluss der Hauptversammlung richtig und gemäß den Anforderungen des Handelsgesetzes verstanden wird, ist es notwendig, dass er gut vorbereitet und argumentiert ist. Diesbezüglich ist es empfehlenswert, dass man die Berechnungen im Voraus macht und dann eine Lösung vorgibt, wobei auch zu beachten ist, dass die Zinsen einen Vorrang vor den Dividenden hat. Die Höhe kann in einem Betrag angegeben werden, in einem Betrag von 1 Lev Aktienkapital, Summe einer Aktie, Prozent des gezeichneten Kapitals oder Prozent von dem Nominalwert einer Aktie.

Gem. Abs. 5 des Art. 247 des Handelsgesetzes ist die Gesellschaft verpflichtet den Aktionären den von der Generalversammlung abgestimmten Dividend auszuzahlen in einer Frist von 3 Monaten nach der Generalversammlung, es sei denn, dass in der Satzung eine längere Frist vorgesehen ist. Oft ist die Gesellschaft aus verschiedenen Gründen verhindert diese Anforderung zu erfüllen. Gewöhnlich berechnet sie diese zugunsten der entsprechenden Aktionäre, weist sie als pflichtmäßig. Dann entsteht die Frage bis wann die Dividenden ausgezahlt werden sollen und können. In dem Gesetz über die Verpflichtungen und Verträge und im Handelsgesetz ist keine spezielle Verjährungsfrist vorgesehen. Folglich wird das Recht auf Forderung der Aktionäre mit einer 5-jährigen Verjährungsfrist ausgeglichen. Das bedeutet nicht, dass das Unternehmen nach Ablauf dieser Frist keinen Dividend ausschütten kann, wenn die Generalversammlung einen solchen Beschluss fasst. Der Aktionär darf aber keine Zahlungsklage in einem gerichtlichen Verfahren stellen.

Manchmal entsteht die Frage über die Möglichkeit, dass der Dividend, besonders bei größeren Höhen, in Raten ausgezahlt wird. Nach dem Handelsgesetz wird die Höhe des Dividenden mit einer einmaligen Akte – Beschluss der Generalversammlung bei der Genehmigung des Jahresabschlusses bestimmt als eine Summe angemessen der Teilnahme jedes der Aktionäre im Kapital der Gesellschaft, unabhängig davon wie diese bekanntgegeben wurde. Die Auszahlung selbst, wenn sie in Raten gemacht wird, darf einen bestimmten Betrag nicht überschießen.

Bei Dividendenausschüttung in Raten ist zu beachten, dass unabhängig wie viele Male und in welche Zeitintervalle die abgestimmte Dividendensumme ausgezahlt wird, wenn sie als Ganzes für einen Aktionär gleich oder den Betrag von 15 000 Leva überschießt, soll die Zahlung nur durch Banküberweisung oder Einzahlung auf ein Zahlungskonto gem. Art. 3 des Gesetzes zur Beschränkung der Bareinzahlungen gemacht werden.

Steuerliche Behandlung der Dividenden

Gemäß dem Körperschaftsteuergesetz wird eine Körperschaftsteuer von 5% bei der Berechnung der Dividenden abgezogen.

Bei den Muttergesellschaften werden diese Dividendenerträge zu steuerlichen Zwecken nicht anerkannt.

Wenn Dividendenempfänger ansässige Personen sind, schulden sie keine Einkommensteuer. Ausländischen Personen wird aber Einkommensteuer abgezogen.

Bilanzierung

Die Bilanzierung selbst dieser Beziehungen zwischen der Aktiengesellschaft und den Aktionären ist nicht kompliziert. Das kommt zum Ausdruck mit einer Verminderung des nicht ausgeschütteten Gewinns und einer Wiederspiegelung einer Verpflichtung gegenüber den Aktionären. Gemäß den Anforderungen des Körperschaftsteuergesetzes (Art. 34) werden diese Dividenden besteuert und sie muss abgezogen und als eine Verpflichtung gegenüber dem Budget widerspiegelt werden.

Quelle: IDES 2/2014

 

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Lohnerhöhung im Jahr 2018 geplant

Mehr als die Hälfte der Arbeitgeber planen eine Erhöhung der Löhne im Jahr 2018. Der Vorsitzende der Bulgarischen Industrie- und Handelskammer Cvetan Simeonov hat es bekanntgegeben.

Er sagte, 51% der Arbeitgeber würden dieses Vorhaben umsetzen, während 17% erklärten, dass sie sich eine Gehaltserhöhung nicht leisten könnten. Weitere 28 Prozent zögerten immer noch, nach einer Studie der Bulgarischen Industrie- und Handelskammer. Herr Simeonov kommentierte, dass die Arbeitgeber ihre Jahresabschlüsse erwarteten und die Mehrheit die Löhne erhöhen würden. „Andererseits werden 2% der Unternehmen die Löhne ihrer Angestellten sogar senken“, fügte er hinzu. In den meisten Fällen erwartet man, dass die Gehaltserhöhung für 79% der Arbeitgeber 10% betrage. Des Weiteren plant nur 1% der Arbeitgeber ein Wachstum um mehr als 20%. „Eine beträchtliche Erhöhung der Löhne ist eine sehr optimistische Formulierung, weil weder das Wachstum der Wirtschaft noch das Wachstum der einzelnen Unternehmen beträchtlich sein wird“, kommentierte noch Herr Simeonov. Das stärkste Wachstum der Gehälter wird im nächsten Jahr im IT-Bereich, in der Industrie, Telekommunikationen, Immobilien und Handel erwartet. Der Bulgarischen Industrie- und Handelskammer zufolge planten 68% der Unternehmen Zuschläge ein. Andererseits lassen 20% der Unternehmen ihre Angestellten ohne zusätzliche Anreize. 17% haben immer noch keine Entscheidung darüber getroffen.

Etwas mehr als 38% der Unternehmen sehen die Einstellung weiterer Mitarbeiter im nächsten Jahr vor, während 6% eine Reduzierung des Personals planen, zeigte die Studie weiter.

 

Quelle: Wirtschaftsblatt Nr. 1/2018

 

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Zwei neue große Investitionen aus Deutschland stehen in die nahe Zukunft vor

Nach einem Interview mit Herrn Dr. Mitko Vasilev, Geschäftsführer der Deutsch-Bulgarischen Industrie- und Handelskammer können wir wie folgt zusammenfassen:

Die Bilanz für die bulgarisch-deutschen Wirtschaftsverhältnisse für das vergangene Jahr ist positiv. Wir hatten ein dynamisches Jahr mit viel Geschehen. Wir haben gute Ergebnisse erreicht sowie im Handel, als auch in den Investitionen.

In dem Handel erwarten wir den unmittelbar laufenden Rekord. Auf jeden Fällen werden wir die Grenze von 7 Mrd. EUR überschreiten, was bis jetzt nicht geschehen ist. Wir können sogar 7,5 Mrd. EUR erreichen, was ein großer Erfolg ist. Noch erfreulicher ist, dass sich die bulgarische Ausfuhr proaktiv im Vergleich zu der Einfuhr aus Deutschland entwickelt. Zu diesem Zeitpunkt ist das Handelsdefizit für Deutschland in Höhe von 168 Mio. EUR. Das sind vorläufige Daten über die zehn Monate bis Oktober 2017. Es fehlen noch die Angaben für die letzten zwei Monate, aber sie sind die aktivsten, so dass die Hoffnung sei, dass nahezu 7,5 Mrd. EUR erreicht werden.

Diese Aktivität ist der Verbesserung des Zustandes der bulgarischen Wirtschaft im Ganzen zu verdanken. Wir haben ein Wachstum des BIP von fast 4%, Verringerung der Arbeitslosigkeit und Auflebung in manchen Branchen der Wirtschaft. Das wirkt sich gut aus.

Wir haben keinen Abzug von Investitionen im Jahr 2017. Die aktuellen Daten der BNB geben an, dass für die ersten 9 Monate der größte Investor in Bulgarien die Niederlande mit ca. 730 Mio. EUR ist, gefolgt von der Schweiz mit 130 Mio. EUR und an dritter Stelle ist Deutschland mit 61 Mio. EUR. Die Investitionen sind weniger als in 2016, wenn sie ungefähr 125 Mio. EUR waren. Manche nicht verwirklichten Investitionen stehen vor, die wahrscheinlich künftig in Bulgarien aus Deutschland eintreten werden. Die Investoren sind hauptsächlich Subunternehmer von Automobilherstellern. Außerdem befindet sich die IT-Branche immer noch in Aufstieg.

Die Hauptprobleme, die die deutschen Investoren bei uns treffen, sind die Administration, die nicht eingehaltenen Fristen, die Justizreform, sowie die Arbeitskräfte – hier geht es um Verbesserung sowie der akademischen, als auch der professionellen Ausbildung. Wir sind am unteren Ende nach diesem Index zwischen 16 Ländern aus Zentral- und Osteuropa laut einer Umfrage. Andere ungelöste Probleme sind die Korruption und die organisierte Kriminalität. Das stört auch. Die Einkünfte müssen auch zunehmen. Denn wir können nicht die letzten in der EU nach Löhnen und Renten sein und prätendieren, dass wir den Ton für die Entwicklung von den Anderen in der Union diktieren. Eine mögliche Lösung des Problems mit der Arbeitskraft ist die duale Ausbildung, die schrittweise eintritt. Eine andere Variante ist die Anziehung von bulgarischen Studenten in Deutschland zurück in Bulgarien, die zum Zeitpunkt ca. 7-8 000 sind. Letztes Jahr hat eine Initiative mit der bulgarischen Botschaft in Berlin gestartet. Die Initiative wurde von 12 deutschen Firmen unterstützt, die Positionen für bulgarische Studenten, die in Berlin studieren, ausgeschrieben haben. Zukünftig sind solche Initiativen auch mit Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg geplant.

Der Vorsitz des Rates der EU von Bulgarien würde sich auf die Reformen gut auswirken. Bulgarien wird besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Der Staat wird die Möglichkeit haben seine Probleme, Ideen und Perspektiven für die Entwicklung der Europäischen Union mitzuteilen. Das bedeutet aber nicht, dass die Hausaufgaben vernachlässigt werden sollen. Eine davon ist die Justizreform.

Quelle: AHK

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Hauptanforderungen für Dividendenausschüttung

Die Hauptanforderungen gehen von den Texten des Handelsgesetzes hervor und betreffen folgendes:

  • Der Berichtszeitraum soll beendet sein, d.h. dass das Endergebnis der Tätigkeit bekannt werden soll. Die Dividenden können nicht im Voraus ausgeschüttet werden.
  • Der Bericht soll von der Geschäftsführung genehmigt sein: vom Verwaltungsrat oder dem Überwachungsausschus abhängig vom Verwaltungssystem (monistisches oder dualistisches). Damit übernimmt sie die Varntwortung für die richtige Ausstellung und Wahrhaftigkeit der im Bericht angegebenen Angaben.
  • Der Bericht soll von einem unabhängigen Wirtschaftsprüfer geprüft und beglaubigt sein, der seine Wahrhaftigkeit bestätigt. Ohne das darf den Bericht von der Generalversammlung Art. 251, Abs. 3 des Handelsgesetzes nicht genehmigt werden.
  • Es soll einen Beschluss der Generalversammlung über Ausschüttung von Dividenden und deren Höhe geben. Das Vorhandensein eines Berichts, eines positiven wirtschaftlichen Ergebnis usw. bedeutet noch nicht Dividendenausschüttung. Es ist möglich, dass diese ganz nicht ausgeschüttet werden.
  • Die Anforderungen des Art. 247a des Handelsgesetzes, die sich auf das Recht auf Dividendenausschüttung und deren Höhe beziehen, sollen erfüllt sein.

 

Die Texte des Art. 247a sind ziemlich schwer, das Verfahren selbst ist aufwändig, nicht folgerichtig und außerdem werden sie in mehreren Unternehmen schwierig verstanden und oft auch ignoriert. In diesem Zusammenhang neben den Anforderungen wirkt auch die Tatsache, dass für deren Nichteinhaltung keine vorgesehenen Strafen im Handelsregister sind. Im Handelsgesetz ist nur vorgesehen, wenn unter Verletzung dieser Anforderungen Dividenden ausgeschüttet sind, werden die Aktionäre betrachtet, als sie gewissenhaft die Beträge erhalten haben und sie müssen diese nicht herausgeben, es sei denn nachgewiesen wird, dass sie gewusst haben oder haben konnten, dass es keine Voraussetzungen für eine Zahlung gibt, d.h. dass die Gesellschaft kein Recht gehabt hat, Dividenden in dieser Höhe oder überhaupt auszuschütten. In diesem Fall wird es behandelt, dass es ein Schaden von Amtsträgern gibt. In Prinzip sollen ein Schaden diese suchen, die die Dividenden erhalten haben, was praktisch unerfüllbar ist.

Bei Erfüllung der angegebenen allgemeinen Anforderungen in den Aktiengesellschaften verläuft die Dividendenausschüttung gem. Art. 247a des Handelsgesetzes in 2 Phasen:

  1. Bestimmung des Dividendenauschüttungs- und Zinsenanspruchs gem. Art. 190 des Handelsgesetzes und
  2. Bestimmung der maximal zulässigen Größe.

Fortsetzung folgt…

Quelle: IDES 02/2014

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